Die Kirchen und
Kapellen |
Kirchen und Kapellen ![]() in der Stadt Rosenheim |
Unsere
Vorfahren haben |
Im Bild alle Kirchen und Kapellen in der Rosenheimer Stadt
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Hyperlink des Stadtteilsnamens.
ROSENHEIM STADTKERN:
Pfarrkirche St. Nikolaus, wahrscheinliche Gründung im 13. Jh,
urkundlich 1315,
STADTTEIL HAPPING:
Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilig Blut am Wasen: 1508 als Nachfolge
einer hölzernen Wallfahrtskapelle ist die gotische steinerne erste Kirche errichtet
worden. Sie erhielt um 1510 ein Flügelalter aus der Werkstatt des Meisters von Rabenden.
In der zweiten Hälfte des 17. Jhs, wann die Wallfahrt am besten blühte, wurde die
Kirche sukzessive barock umgebaut. Ende des 17. Jhs erhielt die barocke Wallfahrtskirche
ihre heutige Form und Ausstattung mit Brunnenkapelle und gotischen Gnadenstuhl des
Meisters von Rabenden am Hochaltar.
Happing: Filialkirche St. Martin: wahrscheinlich seit dem
9. Jh., erstmals erwähnt in den Conradischen Matrikeln 1315 mit dem Recht des Sanctissimum
(was nur ältere Kirchen hatten). Der jetzige Bau zeigt spätgotische Umfassungsmauern aus
dem 15. Jh, im 17. Jh. wurde die Kirche barockisiert.
Kastenau: Kuratiekirche Hl. Familie in der
Kastenau (einfacher Sakralbau-Architektur) erbaut im Jahr 1938
STADTTEIL PANG:
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Ort urk 752 als Paingas mit Pfarrkirche
einer Mutterpfarrei, die den Einfluss weit über den Ort hinaus hatte. Dennoch haben wir
die erste urkundliche Erwähnung erst 1315 in den Canradischen Matrikeln. Der
heutige Bau ist eine gelungene neoromanische Kirche von 1853 mit noch originaler
Ausstattung.
Westerndorf am Wasen: Rundkirche St. Johann Bapt. und Heiligkreuz.
Der Ort Westerndorf am unteren Wasen wird um 1180 erstmals urkundlich erwähnt. Die
Kirche Hl. Kreuz aber wird mit Eucharistierecht ("Sanctissimum") und
Begräbnisrecht ("Sepultur"; Friedhof um die Kirche) erst in den Conradischen
Matrikeln 1315 aufgeführt. Es ist aber daraus zu schließen, dass die Kirche im 12. Jh.
gegründet wurde. Barocker Neubau 1668 bis 1670. Seitdem krönt ein mächtiges Zwiebeldach
Rundkirche Hl. Kreuz, welche mit Stuckarbeiten der Miesbacher Schule versehen ist. Das
Patrozinium St. Johann Bapt. wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. dazugefügt.
Aising: Kirche St. Stephan. Kommt aus dem frühen
Mittelalter und hatte bei der erstmaligen Erwähnung 1315 in den Conradischen Matrikeln
schon Eucharistierecht und Friedhofsrecht. Gegen die Mitte des 17. Jhdts. war in der
Kirche das Ziel einer lokalen 14-Nothelfer-Wallfahrt. Die heutige Kirche wurde Ende des
15. Jhdts in der Form der Gotik mit Einbeziehung von spätromanischen Mauerteilen
errichtet. 1784 bekam der Turm nach Blitzschlag den barocken Abschluss. Ausstattung heute
neugotisch.
Pang: Ecke Esternfeld - Alpenblickstr. Flurkapelle, gebaut und
eingeweiht 2005
Aising: offene Hofkapelle
Hohenofen: Lourdeskapelle
Pösling: Hofkapelle, gebaut 1810, ursprüngliche Ausstattung
Weihnachten, heute Kreuzigung darüber.
Pösling: Schönstattkapelle
Schwaig: Hauskapelle der
Barmherzigkeit Jesu am Senkenweg 8a, errichtet 2008
STADTTEIL FÜRSTÄTT:
Pfarrkirche: Rosenkranzkirche: erbaut 1936/37
St. Quirinus in Fürstätt. vielleicht eine Gründung des Klosters St. Quirin zu
Tegernsee vor 915, aber nicht erwähnt in den Conradischen Matrikeln von 1315. Vielleicht
stand hier jahrhundertelang eine kleine Quirinuskapelle, die in der zweiten Hälfte des
15. Jahrhunderts von der jetzigen Kirche abgelöst wurde. Überwiegend neugotisiert
1870/90, bedeutendes Holzrelief "Grablegung Christi" von 1515,
spätmittelalterliches Wandbild.
Hofkapelle beim Bauern östlich der Rosenkranzkirche, gebaut 1990
Fliegerkapelle am Waldrand: errichtet zum Gedächtnis eines
Militärpiloten um 1916/18, der im Ersten Weltkrieg abstürzte. Wieder errichtet nach
Zerstörung durch eine Bombe zum Gedächtnis der Toten, welche im zweiten Weltkrieg in der
Waldkapelle Zuflucht zu erreichen suchten, im Jahre 1951.
STADTTEIL WESTERNDORF ST. PETER:
Filialkirche St. Peter: Vielleicht war vorher hier eine Petruskapelle,
diese Kirche wurde als erster Kirchenbau in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
erbaut.
Wernhardsberg: Georgskapelle vom Jahr
2000 (Pfarrei Schechen)
Langenpfunzen: Sebastiankapelle
am Sebastianweg mit Maria-Hilf-Bild
Egarten: Flurkapelle St. Maria (ehemals in der Flur), gebaut
1987
Ehemalige Kirchen Rosenheims, welche wieder abgerissen wurden:
Ehemalige Friedhofskirche St. Salvator, in gotischer Form 1561 gebaut,
1808 abgebrochen.
Ehemalige alte Kapuzinerkirche St. Elisabeth: gebaut 1607 als schlichter,
flach gedeckter Bau im gebräulichen Ordensschema.1808 niedergerissen.
Weidacher- oder Schulterwundenkapelle: erbaut 1668/69, abgebrochen 1820.
Martinskapelle oder Pichlmayrsaal als Hauskapelle im Haus Max-Josefs-Platz 20,
des Weinhauses zum Santa . Erbaut um 1600, gesperrt in der Säkularisation 1810 und in der
Folgezeit profaniert.
Magdalenenkapelle, erbaut um 1600, abgebrochen vermutlich um 1807.
Nepomukkapelle an der Innbrücke, erbaut 1728, abgebrochen 1807.
Ehemalige Jesu-Hilf-Kapelle in Fürstätt, erbaut 1654 aufgrund eines
Verlöbnisses, lokale Wallfahrt, aber verboten und abgebrochen in der Säkularisation.
Ehemalige Pfarrhofkapelle St. Hieronymus in Widen, heute Oberkaltbrunn.
Eingerichtet wurde die Kapelle 1463. Bei Auflösung des Pfarrhofs verschwand die Kapelle
in den 60iger Jahren des 20. Jhs.
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