Die Kirchen und
Kapellen |
Unsere
Vorfahren haben |
Kirchen und Kapellen im eigentlichen Rosenheimer Land
Im Bild alle Kirchen und Kapellen des Rosenheimer Landes.
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Hyperlink der Gemeindenamen.
GROSSKAROLINENFELD
Katholische Pfarrkirche Hl. Blut, erbaut um 1960
Evangelisch-lutherische Pfarrkirche: Carolinenkirche am Karolinenplatz,
klassizistische Predigtkirche, nach Plänen von Reuter 1822 erbaut.
Leonhardikapelle: neue Feldkapelle südlich vom Ort, errichtet im Jahr 2000
Tattenhausen: Kirche Hl. Kreuz. Urkl. schon im Jahr 804
erwähnt. Kircheanbau spätgotisch, im 18. Jahrhundert barockisiert.
Hilperting: Kirche St. Leonhard, ehemalige
Wallfahrtskirche zu St. Leonhard. Urkl. 1315 in den
Conradischen Matrikeln. Langhaus romanisch, Chor gotisch, Turm um 1500, Ausstattung im
Barock, gehörte ab 12. Jh. bis zur Säkularisation zum Kloster Bayharting.
Thann:
Kirche Hl. Kreuz. 1702, ehemalige
Wallfahrtskirche mit Wallfahrt zum heiligen Kreuz, einem romanischen Gnadenbild, zahlreiche Votivbilder.
Auberg: Waldkapelle im Wald an der Straße von Schechen nach
Tattenhausen
Mühlbach: 3-stöckige Säule
NEUBEUERN im Inntal
Pfarrkirche und ehemalige Wallfahrtskirche Maria Empfängnis. Turm 13.
Jahrhundert von der ersten Kirche, Neubau im15. Jh und danach bis zum 18. Jahrhundert
erweitert. Einrichtung meist 18. Jahrhundert, Hochaltar von Josef Götsch, 1776.
Wagner-Kapelle (auch Wiesböck- und Hupfauf-Kapelle genannt) des gegeißelten
Heilandes von der Wies, erbaut als offene Feldkapelle von Hupfauf 1745, neu errichtet
1972/73 nach Bau des Gehsteiges der Straßenverbindung Neubeuern-Altenbeuern,
originaltreu im altem Stil als Rokoko-Nischenkap.
Philomena-Kapelle: Wegkapelle am Weg zum Schloss hinauf, ziemlich oben am Berg.
Kapelle zu Ehren der Hl. Jungfrau Philomena in Erinnerung an die mit 15 Jahren
verstorbene Tochter Philomena des Schlossherrn, eingeweiht am 24. Sept. 1865.
Schloss-Kapelle St. Augustinus, erstmals erbaut mit dem Schloss im 2. Viertel des
13. Jh. von Konrad von Wasserburg. Bau ist im Kern spätromanisch, aber 1751 im Stil des
Rokoko umgebaut und ausgestattet.
Altenbeuern: Kirche St. Rupert bzw. Hlst
Dreifaltigkeit. Kirche 788 urkl. erwähnt, ursprünglich selbstständiger Pfarrsitz, ab 13.
Jh. Hauptfiliale der Pfarrei Rohrdorf, behielt aber pfarrliche rechte. Erster Kirchenbau in
den Ungarnstürmen zerstört, Neubau 963 eingeweiht. Wieder Neubau im 15. Jh (Dachstuhl
von 1494)als spätgotischer Bau, in der Barockzeit im Stil dieser Zeit ausgestattet,
der Innenraum neugotisch verändert 1890, alte Grabsteine.
In der Flur südlich von Neubeuern: Danco-Kapelle errichtet
aus Dankbarkeit über das Leben im schönen Heimatort im 20. Jh.
Neubeuern: Auf einem Weg nach Holzham: Gedenksäule für ein
Opfer während des Pandurenüberfalles in Neubeuern. Es steht geschrieben auf dem
Säulenbild: "Zur Kriegszeit, am 3. Juni 1743 ist Balthasar
Meyrl, Bauer
aus Holzham mit dem Schwert durchbohrt und ausgeraubt, aufgefunden worden."
Holzham: Kapelle des Bichlbauern. Nach Erwerb des bäuerlichen
Besitzes aus den Gütern des Schlosses Neubeuern wurde eine hölzerne Feldkapelle gebaut.
Diese wurde in der Säkularisation abgerissen, aber 1857 in Stein wieder errichtet. 1937
wurde sie erweitert.
Holzham: private Hofkapelle im im hinteren Garten eines Hauses im
Stil von einem mit Lüftlmalerei geziertem Bauernhofes. Im ansteigenden Garten findet sich
die Madonna im Pflanzenbogen.
Neuwöhr: Weilerkapelle, 1832 erbaut in Nachfolge einer älteren
Holzkapelle vom 18. Jh.
Mitterau: Hofkapelle St. Michael
Oberpößnach: Hofkapelle als kleine Nischenkapelle am
ansteigenden Waldrand
Saxenkam: Weilerkapelle. Entstanden wahrscheinlich um
1800 als Hofkapelle, gebaut von einem Bauern, der erblindet war. Die Kapelle hatte früher
einen Holzaltar, wurde aber später zu einer Lourdeskapelle mit Lourdesgrotte umgewandelt,
was sie heute noch ist.
Winkl: Weilerkapelle. Erbauungszeit ist nicht bekannt, aber 1885
wurde ein Kreuzweg in die schon bestehende Kapelle eingesetzt. Es gab früher
einmal an der Wasserleiten ( genauer Ort heute unbekannt) eine Kapelle, deren Opferstock
1692 7 Gulden und 27 Kreuzer an Spendegeld eintrug. Leider wurde diese Kapelle in der
Säkularisation abgebrochen.
Winkl: Rietzen-Kapelle in der Flur, genannt Rietzer Schwaige,
zwischen der Angermühle und Winkl. Über die Entstehung ist nichts bekannt.
Vordersteinberg: Hofkapelle. Schon 1803 hieß es, als die
Säkularisation die Kapelle abreißen lassen wollte, dass die hölzerne Kapelle seit
"undenklichen Zeiten" hier stünde. Diese Holzkapelle wurde 1845 durch eine
gemauerte ersetzt, die wir heute noch antreffen.
Holzham: Gartenmadonna im Pflanzenbogen. Eine Hofmadonna, gekauft 1962 und
dort aufgestellt im ansteigenden Garten eines Hauses im Stil von einem mit Lüftlmalerei
geziertem Bauernhofes.
Altenmarkt-Innbrücke: Gemalter Johannes-Nepomuk im
Kupferdachbogen. Er war bereits auf der alten Brücke angebracht, ist auf der neuen
Brücke wieder an seinen Platz gekommen mit neuer Überdachung.
PRUTTING
Pfarrkirche Maria Opferung. Urpfarrei, 924 erstmals urkl. erwähnt. Bis zur
Säkularisation dem Kloster Herrenchiemsee unterstellt. Kirchenbau Ende 15. Jahrhundert,
neugestaltet im 18. Jahrhundert mit barockem Hochaltar: In der Vorhalle der Kirche
römischer Altarstein, ca. 512 nach Christus
Prutting Dobl: Wegkapelle in Nischenform
Edling: große offene Nischenkapelle in der Flur an der Straße
Irlach: kleine Nischenkapelle
Nendlberg: Kapelle erneuert 1990
Wolkering: Hofkapelle St. Maria. Sie ist eine
Gelöbniskapelle aufgrund der Heimkehr aus dem 2. Weltkrieg. Die Madonna wurde
1943 vom damaligen Pruttinger Pfarrer geschnitzt. Der Bauer der Kapelle erfolgte
von 1943 bis 1946. Im Jahr 1946 wurde sie dann offiziell eingeweiht.
RAUBLING im Inntal, wo die Berge beginnen, und das
Mangfalltal einmündet
Die Gemeinde Raubling hat im Sinne der AGENDA 21 das Büchlein "Bildstöcke,
Kapellen, Wegkreuze, Flurdenkmale in Raubling und Umgebung", Raubling
2002, 42 Seiten, in DIN A 5, herausgegeben. In diesem guten Büchlein werden auch
der Sinn von Kapellen, Marterl und Feldkreuze erläutert. Es empfiehlt sich für jede
Gemeinde solch ein Büchlein zu erstellen. Besonderes Schmanckerl: dem Büchlein von
Raubling ist auch noch ein Ortsplan beigelegt.
katholische Pfarrkirche Hl. Kreuz, gebaut 1954
evangelische Christus-Kirche
Obermair-Kapelle an der Nicklheimer Str. gebaut 1837 als Lourdeskapelle,
neuromanischer Umbau 1908 mit Ausstattung im Stil des Rokoko
Eichelrainkapelle: Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes am Eichelrain" an
der Verlängerung des Moorbadweges: Sie ist eine Nachfolge der Polzkapelle, welche 1883
aufgrund eines Traumes erbaut wurde. Der heutige Mauerbau stammt von 1964, mit Pietà
(leider Ende der 80-iger Jahre des 20. Jh. von einem an Aniken-Mammon Verfallenen
gestohlen worden und bis heute unauffindbar)
Staudach: Hofkapelle Vierzehn Heiligen. Erbaut und eingeweiht
aus Dankbarkeit für gelungenes Leben im Jahr 2005
ORTSTEIL REDENFELDEN
Erasmus-Kapelle 1965. Reste der Ausstattung aus der 1961 abgebrochenen
Erasmus-Wallfahrts-Kirche von Redenfelden, 18. Jahrhundert.
Franzosensäule. Ende 19. Jahrhundert, Nähe PWA, zur Erinnerung
an den Innübergang der napoleonischen Rheinarmee am 8.12.1800.
ORTSTEIL PFRAUNDORF
Kirche St. Nikolaus, erwähnt in den Conradischen Matrikeln mit Eucharistierecht
(Sanctissimum) und Friedhof (Sepultur) 1315, daher reicht ihre Wurzel in das Hohe
Mittelalter (um 1000) zurück. Auffällig ist auch der Nebenpatron Rupert, der auf
die Diözese Salzburgs weist. Jetziger Kirchenbau spätgotisch, 15./16. Jahrhundert, im
Kern jedoch z. T. spätromanisch, 13. Jahrhundert. Heutige Ausstattung Frührokoko.
Pestsäule. 17. Jahrhundert; Nähe Happinger See.
Stock: Heißen-Bildstock. 1. Hälfte des 19. Jhs errichtet, hat
heute leider kein Bild mehr inne.
ORTSTEIL REISCHENHART
Kirche St. Petrus, urk. 1315 mit Eucharistierecht und Friedhofsrecht in den
Conradischen Matrikeln und nach Bomhard die älteste der 4 Kirchen am oberen Wasen. Heute
spätgotische Anlage mit Ausstattung von Mitte des 18. Jahrhunderts.
ORTSTEIL KIRCHDORF
Pfarrkirche St. Ursula, urk. erstmals erwähnt 1315, doch wegen der Ortsgründung
um 1170 schon viel älter. Jetziger Bau mit gedrehter Kirchenlängsachse 1924 errichtet.
Nach Brand in den 60iger Jahren ist sie neu ausgestattet worden.
Spöck: Hofkapelleeiner Villenanlage im Norden des
Ortsteils
Thalreit: Demmel-Marterl: Anfang der 30iger Jahre des 20. Jhs
erstellt aus Dankbarkeit für die glückliche Heimkehr von den Fronten des Ersten
Weltkrieges.
ORTSTEIL GROSSHOLZHAUSEN
Kirche St. Georg. Altpfarreikirche, schon 804 vom Freisinger Bischof aus dem
Besitz des Klosters Tegernsee gefordert. Ende 14. Jh wird sie dem Probsteikloster
Petersberg auf dem kleinen Madron unterstellt und im 13. Jh verliert sie Pfarrrecht und
wird der Pfarrei Brannenburg als Filialkirche untergeordnet, doch 100 Jahre später ist
sie wieder Pfarrkirche. Der heutige Bau ist im Kern spätgotisch, 1690 wurde er
barock umgestaltet und ausgestattet.
Pestkapelle, 19. Jahrhundert, etwa 500 m südlich des Ortes. Erbaut 1912 aufgrund
eines Dankes über die Heilung des Kindes, welchen einen Unfall erlitt.
ORTSTEIL KLEINHOLZHAUSEN
Kirche St. Johannes der Täufer. 1752/55, erbaut von A. Millauer. Vorläuferbau
war seit 14./15. Jh als gotisches Kirchlein an anderer Stelle.
ORTSTEIL NICKLHEIM
Filialkirche St. Theresia, erbaut 1928
Nickl-Bildstock: Ein 300 Jahre alter Grabstein von 1703 der Zanken-Familie
in Aich wurde 1997 künstlerisch neu gestaltet und an der ehemaligen Hauptstraße, heute
Radweg, in Nicklheim aufgestellt.
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Urpfarrei , urkl. 788. 1155 dem Chorherrenstift
Herrenchiemsee unterstellt. Bau von 1858, außer den Chormauern, die aus dem 15. Jh.
stammten wie der Unterbau des Turmes. Seit 1858 im neuromanischen Stil errichtet.
Holzrelief "Beweinung Christi" von unbekanntem Meister um 1500 geschaffen im
rechten Seitenaltar, wahrscheinlich aus dem Flügelaltar der Vorgängerkirche stammend.
Kapelle St. Elisabeth am Altenheim. Grundstückskapelle, erbaut im Jahr
2010
Neukirchen am Simssee: Wallfahrtskirche Maria Stern und
St. Johann Baptist, wahrscheinlich schon im 9. Jh., urkl. 924. Stets mit
Eucharistierecht und Friedhofsrecht. 1450 neu errichtet, 1710 feierliche Übertragung der
Gnadenbildes Maria Stern (aus der Pfarrkirche zu Riedering) in diese Kirche, 1716
Erweiterung, 1750 durchgreifender Umbau und Barockisierung, Stuckdekoration von A.
Vordermavr, Deckengemälde von J. A. Mölck. Im Eingang Gedenktafel an den oftmaligen
Dienst des P. Alfred Delp SJ in dieser Kirche.
Pietzenkirchen: Filialkirche: urkl. 788 als Kirche St.
Stephan und Laurentius, aber wahrscheinlich älter, und urk. 924, hatte immer
Eucharistierecht und Friedhofsrecht. Erste Kirche war eine steinerne Kirche in romanischer
Zeit, Entstehung 12./13. Jh. Zweite Kirche 1450 mit spätgotischem Chor, in der 2. Hälfte
des 15. Jhs. wurde das romanische Schiff eingewölbt und der Westturm angefügt. Zwischen
1450 und 1729 festigt sich die Wallfahrt zu hl. Anna, deren Reliquie am 12.08.1729
bischöflich beglaubigt wird. 1750 wird an der Kirche eine Anna-Bruderschaft errichtet. Zu
dieser Zeit wird die Kirche in herrlichem Rokoko ausgestattet mit Hauptaltar und zwei
Seitenaltären. Aber 1882 wurde wegen Baufälligkeit ein totaler Neubau (Sattelturm war
1871 eingestürzt) und 1895 die neugotische Ausstattung geschaffen. Kirche ursprünglich
St. Stephan und St. Laurentius, heute aber St. Anna wegen der Wallfahrt zu ihr. Heute
allerdings nur alljährliche Leonhardifahrt.
Gögging: Dorfkirche St. Andreas und Vitus, Filialkirche
von Riedering. Ursprünglich Burgkapelle des 1155 erstmals genannten Adelsgeschlechts der
Gekinger. Erbauung im jetzigen Zustand im 15. Jahrhundert und Umwandlung der Burgkapelle
in eine Riederinger Filialkirche um 1500.
Patting: Gnadenkapelle
St. Maria, Anf. 18. Jh.nach zuverlässigen Quellen handelt es sic um das 1700
entstandene Gandenbild aus der Wallfahrtsirche Neukirchen. An den Wänden der
Kapelle zuegen Rötelschriften davon, dass auch hier in Patting dieses Gnadenbild
von vielen Wallfahrer besucht worden ist.
Petzgersdorf: Kapelle am Ortsrand, harmonischer Bau auf dem
Hügelkamm in neuromanischer Form, erbaut 1849, erweitert 1854/55.
Kinten: Wegkapelle Kinten, Mitte 19. Jh. mit Ausstattung:
südwestlich am Waldrand
Niedermoosen: Josephskapelle im Südwesten des Ortes. Errichtet
1990
Spreng: Eubios-Kapelle bzw. Hackethal- Kapelle
der Klinik SiLiMa gegen Westen hin
Tinning: Kapelle St. Sebastian mit barocker
Ausstattung, 1640 erbaut, 1650 urk. 1667/68 erweitert.
ORTSTEIL SÖLLHUBEN: Pfarrkirche St. Rupert und Martin, wahrscheinlich im 8.
Jh als grundherrschaftliche Eigenkirche, urk. 924, jetziger Bau 1766 nach Entwurf von J.M.
Fischer errichtet.
Aussichtskapelle: barocke Kapelle zur Schmerhaften
Muttergottes, 1679-1680, neues Altärlein, von dieser gute
Sicht über das Rosenheimer Talbecken
Von der Aussichtskapelle zur Kapelle in Schwemmreit begleiten von der
Firmgruppe 2007 erstellte Stationen zum Sonnengesang des hl. Franziskus mit den
zu Bildstehlen gewordenen Strophen von Erde, Wind, Sonne, Feuer und Wasser.
Schwemmreit:
gotisierende Kapelle, wieder erbaut Anfang des 21. Jahrhunderts im Jahr
2003
Parnsberg:
Marienkapellekapelle erbaut 1995
Über diese drei Kapellen von Söllhuben hat S. Gunzenberger, Firma AquaSoft,
eine tolle DC geschaffen, die kostet nur 3 EUR
Ecking: Bildstehle, ganz neu gefertigt, als Hofbildstehle.
ROHRDORF
Pfarrkirche St. Jakob, urk. 788, got. Neubau mit mächtigem gotischem
Flügelaltar im 15. Jh.. Neubau 330 Jahre später als letzter bedeutender Kirchenbau des
18. Jahrhunderts (1767-1772) im Landkreis Rosenheim. Sehenswert wegen seiner
hervorragenden Spätbarocken Ausstattung, die teilweise den Übergang zum
Frühklassizismus erkennen lässt. Hübsche Altäre (Hauptaltar von 1712 aus dem
Damenstift zu Hall in Tirol), Kanzel, Gemälde, Rokokostuck und Figuren (u. a. Hl. Jakobus
vom "Meister von Rabenden" 16. Jhdt.).
Lauterbach: Filialkirche St. Johann Baptist., urk.
788.War ursprünglich selbständiger Pfarrsitz, wurde aber im hohen Mittelalter
Filialkirche mit pfarrlichen Rechten. Als neuer Bau in 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts
gotisch errichtet, 1755 barockisiert. Beachtenswert vor allem die Frührokokokanzel und
die Altäre (17. Jahrhundert).
Höhenmoos: Pfarrkirche St. Peter, urk. 788, war in
Frühester Zeit ebenfalls selbständige Pfarrkirche, verlor aber diese Rechte im hohen
Mittelalter. Bis 1932 Filialkirche. Südmauer des Langhauses ca. 13. Jh., restlicher Teil
spätgotischer Bau der 2. Hälfte des 15. Jh. , 1750 barockisiert, 1850 erweitert.
Thansau: Kirche Hl. Familie, von 1950
Rohrdorf: Flurkapelle im Osten des Dorfes Richtung Geiging hin:
Marienkapelle
Achenmühle -Eßbaum: Josefskapelle, eingezäunt und
nicht besuchbar
Geiging: Kapelle U.L. Frau von Altötting, erbaut 1750-1753
im Rokokostil mit Außenbemalung. Ein Bauernsohn, der in Mühldorf Pfarrer geworden war,
gab den Auftrag dazu.
Guggenbichl: Lourdeskapelle, zweite Hälfte des 19.
Jh., erneuert 1983
Sachsenkam: Weilerkapelle zu Ehren Mareins
Schaurain: Kapelle
Taffenreuth: Hofkapelle, neugotisches Bauwerk von 1890 mit
Ausstattung (Altarbild von 1759)
Thalmann: Ortsteilkapelle St. Maria, errichtet 1984
Rohrdorf-Ort: An der Paul-Dax-Str. findet sich die Steinerne
Säule, welches das barocke bild der Pietà trägt.
Unterimmelberg: Hofmarterlsäule mit Marienfigur
ROSENHEIM STADTKERN:
Pfarrkirche St. Nikolaus, wahrscheinliche Gründung im 13. Jh,
urkundlich 1315, 1450 Die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus entstand als spätgotischer
Bau mit Spitzhelmturm (1514 Das Bildnis der Schutzmantel-Madonna wurde geschaffen und ist
das älteste Kunstwerk des Gotteshauses). 1641 Die Kirche wurde durch einen Brand
beschädigt, daher 1642-57 Neubau des 65 m hohem Zwiebelturmes, dem heutigen Wahrzeichen
der Stadt Rosenheim. Das Kirchenschiff wurde 1880/81 um das 3. Joch
in Richtung Ludwigsplatz verlängert und neugotisiert, 1960
Neugestaltung des Kirchenraumes. Gotisches und barockes Hochaltarbild,
zahlreiche Rotmarmor- Grabsteine von Rosenheimer Bürgern. Zur Zeit wieder Neugestaltung
und daher Baustelle.
Ehemalige Michaelskapelle neben der Pfarrkirche St. Nikolaus, heute
Ölbergkapelle genannt. 1512 gebaut , 1805 säkularisiert
Heilig-Geist-Kirche. 1449 als Spitalskirche erbaut, spätgotische Fresken,
Luccabild in der Wolfgangkapelle, Stiftergrabstein 1455.
Loreto-Kapelle. Grundsteinlegung 1635 aufgrund eines Gelöbnisses und
körperlicher Heilung. Barockaltar mit zwei Engeln von Josef Götsch, 1760, Deckenfresko
von J.A. Höttinger, 1755.
Kirche St. Josef oder Spitalkirche St. Joseph, in der Innstr., 1618 gestiftete
Spitalkirche.
Klosterkirche St. Sebastian: Die Kirche ist im Stil der Kapuziner als einfache
Hallenkirche in Anlehnung an die ehemalige Kapuzinerkirche St. Elisabeth (Salinplatz) mit
neoromanischer Innenausstattung 1855 durch Umbau der ehemaligen barocken Kirche
hervorgegangen. Sie wurde in den 60iger Jahren seiner neoromanischen Ausstattung entkleidet
und einer kahlen Innenarchitektur angepasst, erfuhr aber bereits 10 Jahre später eine
gelungene Ausmalung des Chorraumes in kubischer Malerei in den sechziger Jahren
mit dem theologischen Thema über das Lamm aus der Geheimen Offenbarung des
Johannes durch den Maler Erich Horndasch aus Stammham, Marktl. Es
folgte wiederum 20 Jahre später im Jahr 1997 eine ebenso gelungene Ausmalung des
Langhauses in Nachempfindung des neoromanischen Stils bei der gründlichen Restaurierung
der ganzen Kirche. In der Kirche hängt auf rechter Seite das alte Hochaltarbild der
ehemaligen barocken Sebastianskirche. Als solche wurde sie 1635 zu Ehren der Pestpatrone
Sebastian, Rochus und Pirmin als Nachfolge einer Kapelle am ehemaligen Pestfriedhof
der im Jahr 1634 erlebten Pestepidemie erbaut, und im 18. Jh. erweitert.
Pfarrkirche Christkönig: ein Bau aus dem Jahre 1928. in der städtebaulichen
Architektur dieser Zeit;
Pfarrkirche St. Michael im letzten Drittel des Jahrhundert, wiederum in der
Architektur dieser Zeit, eine Rundkonstruktion aus Eisenträgern, gespannten Seilen, Glas
und wenigen Wänden.
Pfarrkirche St. Hedwig in der Erlenau, in einfacher, fast
Plattenbautenarchitektur, aber reich ausgestattet mit Kunstwerken des Rosenheimer
Künsterls Josef Hamberger, einer bedeutenden künstlerischen Persönlichkeit unserer
Zeit. Gebaut in der Mitte des 20. Jhs.
Pfarrkirche St. Josef in Oberwöhr in der Art des Neobarock, aber kaum
ausgestattet. Gebaut in der Mitte des 20. Jhs
Roßackerkapelle: Die Ortschaft Roßacker ist urkundlich um 1160 erwähnt, und
wurde erst 1837 nach Rosenheim eingemeindet. 1737 wurde ein Kirchlein zu Ehren der hl. 7.
Zufluchten als Eremitenbenefizium gestiftet, 1739 für den Ort konsekriert. Im Jahr 1818
sollte sie abgebrochen werden, aber weil die Kirche immer noch im Privatbesitz war, konnte
der Eigentümer den Abriss verhindern. Die kleine einheitliche Spätbarockkirche zu Ehren
der Hlst. Jungfrau und der Hl. Sieben Zufluchten wurde von Millauer erbaut, das
Deckengemälde von Johannes Zick.
Kapelle an der Herderstraße: Eine neue Marienkapelle, errichtet im Jahr 2002
gegenüber der Evangelischen Apostelkirche an der Herderstraße.
Evangelische Apostelkirche: moderner Bau der 70iger Jahre des 20. Jh.
Evangelische Versöhnungskirche: moderner Bau der 90iger Jahre des 20. Jhs.
Evangelische Erlöserkirche: neugotischer Backsteinbau, erbaut in den Jahren 1885
- 1886.
Altkatholische Kirche Allerheiligen: Ein Rundbau aus den 60igern Jahren des 20.
Jhs
Neuapostolische Gemeindezentrumskirche: Bau aus den 60iger Jahren des 20. Jhs.
Evangelische freikirchliche Gemeinde der Baptisten: Gemeindezentrum mit
liturgischem Gemeindesaal ohne Turm
Evangelische freikirchliche Gemeinde der Adventisten: Gemeindezentrum und Kirche
Ehemalige Burgfriedsäule neben der Loretokapelle. Form einer Martersäule,
Tuffstein. Abgekanteter Schaft, Tabernakel mit Nischen, kreuzbekrönten Giebeln und
gekappter Achteckspitze. Errichtet 1614, hierher versetzt 1856.
Erinnerungssäulchen an ein Kriegsopfer von 1946 in der Erlenau auf der
Kreuzungsinsel Pernauerstr. und Erlenaustr.
ROSENHEIM STADTTEIL HAPPING:
Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilig Blut am Wasen: 1508 als Nachfolge
einer hölzernen Wallfahrtskapelle ist die gotische steinerne erste Kirche errichtet
worden. Sie erhielt um 1510 ein Flügelalter aus der Werkstatt des Meisters von Rabenden.
In der zweiten Hälfte des 17. Jhs, wann die Wallfahrt am besten blühte, wurde die
Kirche sukzessive barock umgebaut. Ende des 17. Jhs erhielt die barocke Wallfahrtskirche
ihre heutige Form und Ausstattung mit Brunnenkapelle und gotischen Gnadenstuhl des
Meisters von Rabenden am Hochaltar.
Happing: Filialkirche St. Martin: wahrscheinlich seit dem
9. Jh., erstmals erwähnt in den Conradischen Matrikeln 1315 mit dem Recht des Sanctissimum
(was nur ältere Kirchen hatten). Der jetzige Bau zeigt spätgotische Umfassungsmauern aus
dem 15. Jh, im 17. Jh. wurde die Kirche barockisiert.
Kastenau: Kuratiekirche Hl. Familie in der
Kastenau (einfacher Sakralbau-Architektur) erbaut im Jahr 1938
ROSENHEIM STADTTEIL PANG:
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Ort urk 752 als Paingas mit Pfarrkirche
einer Mutterpfarrei, die den Einfluss weit über den Ort hinaus hatte. Dennoch haben wir
die erste urkundliche Erwähnung erst 1315 in den Canradischen Matrikeln. Der
heutige Bau ist eine gelungene neoromanische Kirche von 1853 mit noch originaler
Ausstattung.
Westerndorf am Wasen: Rundkirche St. Johann Bapt. und Heiligkreuz.
Der Ort Westerndorf am unteren Wasen wird um 1180 erstmals urkundlich erwähnt. Die
Kirche Hl. Kreuz aber wird mit Eucharistierecht ("Sanctissimum") und
Begräbnisrecht ("Sepultur"; Friedhof um die Kirche) erst in den Conradischen
Matrikeln 1315 aufgeführt. Es ist aber daraus zu schließen, dass die Kirche im 12. Jh.
gegründet wurde. Barocker Neubau 1668 bis 1670. Seitdem krönt ein mächtiges Zwiebeldach
Rundkirche Hl. Kreuz, welche mit Stuckarbeiten der Miesbacher Schule versehen ist. Das
Patrozinium St. Johann Bapt. wurde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jhs. dazugefügt.
Aising: Kirche St. Stephan. Kommt aus dem frühen
Mittelalter und hatte bei der erstmaligen Erwähnung 1315 in den Conradischen Matrikeln
schon Eucharistierecht und Friedhofsrecht. Gegen die Mitte des 17. Jhdts. war in der
Kirche das Ziel einer lokalen 14-Nothelfer-Wallfahrt. Die heutige Kirche wurde Ende des
15. Jhdts in der Form der Gotik mit Einbeziehung von spätromanischen Mauerteilen
errichtet. 1784 bekam der Turm nach Blitzschlag den barocken Abschluss. Ausstattung heute
neugotisch.
Pang: Ecke Esternfeld - Alpenblickstr. Flurkapelle, gebaut und
eingeweiht 2005
Aising: offene Hofkapelle
Hohenofen: Lourdeskapelle
Pösling: Hofkapelle, gebaut 1810, ursprüngliche Ausstattung
Weihnachten, heute Kreuzigung darüber.
Pösling: Schönstattkapelle
Schwaig: Hauskapelle der
Barmherzigkeit Jesu am Senkenweg 8a, errichtet 2008
ROSENHEIM
STADTTEIL FÜRSTÄTT:
Pfarrkirche: Rosenkranzkirche: erbaut 1936/37
St. Quirinus in Fürstätt. vielleicht eine Gründung des Klosters St. Quirin zu
Tegernsee vor 915, aber nicht erwähnt in den Conradischen Matrikeln von 1315. Vielleicht
stand hier jahrhundertelang eine kleine Quirinuskapelle, die in der zweiten Hälfte des
15. Jahrhunderts von der jetzigen Kirche abgelöst wurde. Überwiegend neugotisiert
1870/90, bedeutendes Holzrelief "Grablegung Christi" von 1515,
spätmittelalterliches Wandbild.
Hofkapelle beim Bauern östlich der Rosenkranzkirche, gebaut 1990
Fliegerkapelle am Waldrand: errichtet zum Gedächtnis eines
Militärpiloten um 1916/18, der im Ersten Weltkrieg abstürzte. Wieder errichtet nach
Zerstörung durch eine Bombe zum Gedächtnis der Toten, welche im zweiten Weltkrieg in der
Waldkapelle Zuflucht zu erreichen suchten, im Jahre 1951.
ROSENHEIM STADTTEIL WESTERNDORF ST. PETER:
Filialkirche St. Peter: Vielleicht war vorher hier eine Petruskapelle,
diese Kirche wurde als erster Kirchenbau in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts
erbaut.
Wernhardsberg: Georgskapelle vom Jahr
2000 (Pfarrei Schechen)
Langenpfunzen: Sebastiankapelle
am Sebastianweg mit Maria-Hilf-Bild
Egarten: Flurkapelle St. Maria (ehemals in der Flur), gebaut
1987
SCHECHEN im eigentlichen Rosenheimer Land
Kath. Filialkirche St. Margareta entstand in der 2. Hälfte des
15.Jahrhunderts. Sie ist eine spätgotische, barock-veränderte Kapelle. Die Altäre und
die Innenausstattung sind noch sehr gut erhalten. Im Pestjahr 1634 sind am 17. bzw. 21.
Oktober zwei Männer aus dem Dreißigjährigen Krieg gestorben und hier
"notgedrungen" bestattet worden. 1648 haben schwedische Soldaten die
"Sacristey" aufgebrochen und nach Schätzen gesucht.
Hochstätt: Kath. Kirche St. Vitus, spätgotische
Anlage, 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, neugotischer Anbau, 2. Hälfte des 19.
Jahrhunderts.
Marienberg: Kath. Filialkirche Maria Heimsuchung, spätgotisch,
2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, Sakristei 1720.
Pfaffenhofen am Inn: Kath. Pfarrkirche St. Laurentius,
barocke Anlage, 1708/09 von Hans Mayr erbaut.
Berg: Leonhardikapelle: Der 70jährige Bauer Jakob
Niedermaier, genannt "Hasen-Jak" plante und baute die Leonhardikapelle in Berg.
Am 7.11.1999 geweiht dem Schutzpatron St. Leonhard.
Hochstätt: Die Raspn-Kapelle am Ende der Straße
Kapellenweg wurde
zum Gedenken an den Tod des "tugendsamen Jünglings" Balthasar Rieder, der von
einem 80 Zentner schweren Eichenstamm erdrückt wurde, erbaut.
Oberwöhrn: Schaffler-Kapelle: Die
Entstehungsgeschichte der Schaffler-Kapelle in Oberwöhrn geht auf das Jahr 1875 zurück.
Das neunjährige Mädchen Monika Hanslmaier "entkam einer großen Gefahr." Aus
Dankbarkeit bauten die Eltern eine große Holzkapelle. 1958 und 1990 entstanden jeweils
eine Ersatzkapelle.
Ranft: Loaner Kapelle St. Maria zu Lourdes, als
Holzkapelle 1889 errichtet aufgrund eines verheißungsvollen Traumes mit gefolgter Heilung
der Rosina Karl, später gemauert.
Weiher: Schneider-Kapelle: Um 1900 dürfte die
Kapelle Schneider am Weiher gebaut worden sein. Drei Schwestern errichteten sie zu Ehren
der Mutter Gottes.
Ziegelreuth bzw. Kaps: Die Kaps-Kapelle,
Wallfahrtskapelle "Maria-Hilf",
erbaut von Konrad und Annna Kieslinger, Ökonom von Zaisberg, steht auf einem "Kapellenbuckel". Sie wurde vor kurzem
(Jahr 2000) 230 Jahre alt. Einige
Votivtafeln weisen darauf hin, dass das "Kapser-Bründl" eine heilsame Wirkung
besessen habe.
Berg: Holzmartelsäule mit Leidenden Heiland. Die Säule steh
zwischen Berg und Friesing, wo die Sicht in die Berge sehr schön ist.
Deutelhausen: An der kleinen Straße zwischen Langenpfunzen und
Deutelhausen: Hofnischenkapelle
SÖCHTENAU
Pfarrkirche St. Margaretha, urk. 924, im Kern spätgotischer Bau Mitte 15.
Jahrhundert, vom älteren Bau um 1500 Reste der alten Abside erhalten; südliches
Seitenschiff 16. Jahrhundert, 1755 barocke Umgestaltung; 1922 Verlängerung der Kirche um
zwei Joche nach Westen; 1725 neuer Turmoberbau mit eigentümlicher Haubenbekrönung.
Schwabering: Pfarrkirche St. Peter, urk 924, gotischer
Bau (stattlicher Kirchturm aus dem 15. Jahrhundert) wurde1858/60 durch neugotischen Bau
ersetzt, Einbau einer zweiten Empore im Jahre 1958.
Aschau: Kapelle: 1907 erbaute Lourdeskapelle, einzige
Jugendstilkapelle im Landkreis Rosenheim.
Könbarn: neugotische Feldkapelle im Weiler Könbarn seit 18.
Jh. ist abgebrochen worden, im Weiler ist die neue Kapelle errichtet worden.
Krottenmühl: Hauskapelle
Krottenmühl: Lourdesgrotte am See, z. Z. nur mit Fatimamadonnenbild
Ullerting: Im
Süden von Ullerting steht die im Jahre 2010 von Salmeringern errichtete
Flurkap St. Maximilian. Sie hat vorne
eine neue Schnitzerei von Südtirol, auf der Seite Fenster aus der Zeit des
Jugendstiles und hinten einen Weihwasserkessel aus älterer Zeit.
STEPHANSKIRCHEN
Schlossberg: Katholische Pfarrkirche St. Georg.
Ursprünglich eine Burgkapelle aus dem 13. Jh. Urk. 1392. Abgebrochen 1809 im Zuge der
Säkularisation. 1842 eine neue Georgskirche an neuer Stelle, wegen Kleinheit 1928
abgebrochen. !895 Beginn der Baumaßnahmen der neuromanischen jetzigen Kirche, Vollendung
1906. Heute noch ist sie in Archtecktur und Ausstattung geprägt von der Neoromanik.
Haidholzen: kath. Kirche Königin des Friedens, erbaut in den
60iger Jahren des 20. Jhs.
Haidholzen: ev. Kirche Heilig Geist, erbaut in den 60iger Jahren
des 20. Jhs.
Stephanskirchen: Katholische Pfarrkirche St. Stephanus.
Urk. als Ecclesia ad Sinsa" 788 erwähnt.1130 wieder urkundlich bezeugt als Kirche
von Staphanskirchen. Heutiger Bau spätgotisch von Anfang 16. Jahrhundert, 1720/50
barockisiert, aber neugotischer Ausbau 1893.
Leonhardspfunzen: Katholische Wallfahrtskirche St.
Leonhard und St. Jakob, seit 1200 mit Eucharistierecht und Friedhofsrecht, urk. 1416,
heute spätgotische Anlage, barockisiert 1733/36, mit barocker Ausstattung
Kleinholzen: Katholische Wallfahrtskirche zu den 14
Nothelfern, Frühbarock, 1654/57, mit Ausstattung
Baierbach Katholische Filialkirche St. Magdalena, urk.
1448. Bau spätgotisch, um 1500, Turm 1649, Inneres barockisiert 2. Hälfte des 17.
Jahrhunderts, mit Ausstattung, großes Votivgemälde anlässlich des Franzoseneinfalls
1800.
Baierbach: Hofkapelle Herz-Jesu, erbaut 1998, vom Huberhof.
Weinberg: beim Gocklwirt: Hofkapelle
Innleiten bei der Leonhardsquelle: Brunnenkapelle, 2.
Hälfte des 18. Jahrhunderts anstelle einer Holzkapelle, mit Ausstattung.
Leonhardsbrunnen, errichtet unter Verwendung eines römischen Altarsteins, neben der
Brunnenkapelle
Westerndorf: Lourdeskapelle um 1890 am
westlichen Ortsende
Westerndorf: Kapelle, gebaut Ende des 20. Jhs am östlichen
Ortsende
Höhensteig: an der Wasserburger Straße: Bildstock,
1862
VOGTAREUTH
Pfarrkirche St. Emmeram, vielleicht schon 959, erster urkl. Pfarrer 1031, erste
urkl. Erwähnung der Kirche 1238. Jetziger Bau vom 15. Jahrhundert, Einrichtung 18.
Jahrhundert, Schnitzwerke von Josef Götsch, 1772.
Friedhofskapelle St. Michael. Erstmals erbaut mit der Pfarrkirche 2. Hälfte des
15. Jhs., nach Brand im Jahre 1713 in ursprünglicher Form wiederhergestellt, E. 19.
Jh. umgestaltet zur Lourdeskap. und Loretomadonnenkap.
St. Franziskus-Kapelle an der Staatsstr. südlich des Ortes. Erbaut um 1650.
Unglücksmarterl von 1940 an der Staatsr. südlich des Ortes
Straßkirchen: Filialkirche St. Georg, urk. 924,
jetziger Bau spätgotisch, 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, 1752 im Inneren barockisiert;
mit barocker Ausstattung; Friedhofsmauer, im Kern spätmittelalterlich.
Benning: Hofkapelle von 1781. Erstmals erbaut 1651.
Entmoos: Kapelle zu unserer Lieben Frau, errichtet Mitte 18.
Jh., anstelle eines älteren Baues.
Gaffl: Marienkapelle, errichtet Anfang des 3. Jahrtausends
Seeleiten: Hofkapelle, heute leer.
Oberwindering: Pestsäule an der Straße
Straßkirchen: An der Staatsstraße von Rosenheim nach
Vogtareuth steht vor der Abzweigung nach Straßkirchen am Waldende die im Jahr 2005
renovierte Marterlsäule St. Maria
ORTSTEIL ZAISERING
Pfarrkirche St. Vitus, erstmals 1360 urkundlich erwähnt. in der Spätgotik (2.
Hälfte 15. Jh.) neu erbaut, im 17. und 18. Jh. jeweils neu in barocker Form eingerichtet,
2. Hälfte des 19. Jhs renoviert und wiederum neu eingerichtet. 1882 aber derart
erweitert, dass es sich um eine Mischung von Neu- und Umbau der Kirche handelt. So steht
sie jetzt in neugotischer Bauform da und beinhaltet eine neugotische Ausstattung von 1883.
Manche Teile der Ausmalung wurden 1947 vereinfacht.
Friedhofskapelle aus dem 18. Jh.
Josefskapelle auf der Anhöhe im Süden, errichtet 1993
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