Die Kirchen und Kapellen
nicht nur dem Namen nach zu kennen,
sondern auch Einblick

in ihr Aussehen innen und außen zu erhalten,
dienen diese Seiten.
Mögen die Kapellen und Kirchen helfen zum Lobe Gottes,
frei ohne Gier nach Antiken-Mammon.

Unsere Vorfahren haben 
manchmal unter großen Anstrengungen und Entbehrungen
aus tiefen Glauben heraus
Kirchen und Kapellen gebaut.
Damit haben sie  den Orten und der Landschaft
ein charakteristisches Gesicht verliehen.
Unsere Aufgabe ist es, dies zu bewahren.

Kirchen und Kapellen im Wasserburger Land

Im Bild alle Kirchen und Kapellen im Wasserburger Land. Achtung, sehr lange Ladezeit, bei Analoganschluss mehr als 7 Minuten!
Wenn nur eine Gemeinde gewählt wird, stehen die Kirchen- und Kapellenbilder unter dem Hyperlink der Gemeindenamen.

AMERANG
Pfarrkirche St. Rupert, urkundlich 1354, Epitaph des letzten Scaligers Jörg Laiminger (1476).
Meilham: Peterskirchlein, spätgotischer Bau mit Wand- und Deckenmalerei aus dem 15. Jahrhundert, Schnitzfiguren des 15. und 16. Jahrhunderts.
Amerang:
Dorfkapelle der Familie Stein. Aufgrund vom Tod dreier seiner Frauen an Kindsbettfieber erbaute Josef Stein diese Kapelle, woraufhin seine vierte Frau die Geburt des Kindes Überlebte. So steht auf der Votivtafel geschrieben: "Unser Vorfahr hat die Hintermaierkapelle im gläubigen Sinn der Mutter Maria der Beschützerin unseres Hofes und der Fluren gewidmet.1857 nach den großen Kriegen von den Enkeln Josef und Hildegard Stein in Dankbarkeit erneuert."
Amerang: Private Hofkapelle. Im Westteil des Ortes, am Abhang zum Moor hin, steht im weiten Areal der Gebäude, die wie ein Großbauerngehöft sich anmuten, ein neuere Kapelle auf der Höhe zwischen den Häusern.                                                                                                                                                                                                      
Schloss Amerang,
erstes Bauwerk 12. Jh., heutiges16. Jahrhundert, Umbau durch Scaliger-Nachfahre Hans Warmuth, Burganlage mit Renaissance-Arkadenhof, Rittersaal mit Fresken, spätgotische Schlosskapelle St. Georg (1550) und mehrere restaurierte Schlossräume. Zu besichtigen innerhalb der Schlossführungen.
Hamberg: Hofkapelle im Stil der Neoromanik.
Obersur:
Kapelle
, neu errichtet nach Versetzung durch Straßenbau im alten Stil.
Amerang: Marterlsäule im Osten des Ortes auf der Anhöhe

ORTSTEIL EVENHAUSEN.
Pfarrkirche St. Peter, Kirche wahrscheinlich seit 7. Jh., urkundlich Pfarrei seit 1360, heute spätgotisches, im Jahr 1460 errichtetes Bauwerk.
Kirchensur: Ortskirche St. Bartholomäus. Um 1300 erbaut, heutiger Bau gotisch mit barocker Innenausstattung.
Stephanskirchen: Filialkirche St. Stephan, Schon vor 1030 Kirche, um 1200 romanisch neu erbaut. Heutiger Bau hat Chor und Turm spätgotisch aus dem 15. Jahrhundert.
Achen:  Hofkapelle "Kapelle Achen" vom großen Wirtschaftsgebäude überbaut, stammt aber aus der Barockzeit.
Lindach: Flurkapelle zur Ehren des Hl. Bruders Konrad, errichtet Ende 20. Jhs.
Linden:
Flurkapelle Hl Kreuz,
errichtet 1994. Die Kapelle trägt dazu noch die Jahreszahl der Vorgängerkapelle von 1878
Osendorf:
Hofkapelle als Lourdeskapelle

Seeleiten: Hofkapelle Mater Dolorosa: Ausstattung im barocken Stil.
Streit: Hofkapelle
Achen:
Marterl an der Straße aus Anlass eine tödlichen Verkehrunfalls 1983

 

BABENSHAM
Pfarrkirche St. Martin. Schon vor 1030 Kirche, um 1200 romanisch neuer baut. Heutige Pfarrkirche ist ein gotischer Bau, barockisiert, Hochaltar und Kanzel von Joh. G. Lindt, 1760-70.
Schönberg: Kirche St. Jakobus d. Ä., Schon vor 1200 eine Kirche, um 1200 neue erbaut im romanischen Stil, heutiger Bau spätgotisch um 1500, Pieta um 1520.
Odelsham: Kirche St. Ulrich, Schon vor 1200 eine Kirche, um 1200 in romanischen Stil neu erbaut, heutiger Bau gotisch, Inneres barockisiert.
Babensham Ort: Am Kapellenberg steht vor dem Getränkemarkt die Marienkapelle
Penzing:Schloss Penzing, spätgotischer Bau, im 19. Jahrhundert verändert, Schlosskapelle St. Johann von 1485 mit offenem Glockenstuhl
Penzing: Straßenkapelle an der Staatstraße mit Marienfigur
Blaufeld: Christophoruskapelle bei der Innbrücke an der Bundesstraße.
Obermühle: Am dem Weg nach Rieden westlich und oberhalb des Weilers steht am kleinen Joch die Lourdeskapelle.
Kling: Hofkapelle St. Maria von Lourdes im Betriebsgebäude
An der Abzweigung von der Staatstraße nach Riepertsham: Steinsäule
Walterstetten: Nischenstehle mit Kreuzgruppe, entstanden um 1800, aber neu ausgestattet.
 


ORTSTEIL KIRCHLOIBERSDORF
Kirchloibersdorf: Kirche St. Peter, schon vor 1200 Kirche, aber um 1200 neu erbaut im romanischen Stil, wiederum 1453 neu erbaut im gotischen Stil und 1744 umgestaltet.
St. Leonhard am Buchat: Kirche St. Leonhard. Zuerst eine St. Wolfgangskirche schon vor 1200, um 1200 romanisch neu erbaut, ab 1392 das Patrozinium von St. Leonhard. Wiederum Neubau Ende 15. Jahrhunderts unter Einbeziehung romanischer Mauern, bedeutende Wallfahrt, zahlreiche Votivbilder und Votivgaben. Hochaltar von 1655, Bild von C. Amort. Mittelbild eines gotischen Flügelaltars von 1480, Altarflügel und Reste weiterer Flügelaltäre um 1500, romanischer Portallöwe an der Südseite.
Tötzham: Kirche St. Johannes Baptist. Die Kirche bestand schon 1030, wurde um 1200 neu erbaut im romanischen Stil, der um 1500 von einfachen gotischen Bau, der heute noch besteht, abgelöst wurde. Hochaltar um 1670, zum Teil ältere Figuren.
Holzwimm: Wallfahrtskapelle Bründlkapelle. ehemalige hölzerne Kapelle neben einer Quelle, 1850 durch Steinbau ersetzt, ab 1980 renoviert.
Hopfgarten: Pestkapelle Mater Dolorosa an der Straße zwischen Tötzham und St. Leonhard, errichtet 1634, restauriert 1879
Loibersdorf: Hofkapelle im Betriebsgebäude
Sicking: Nischenkapelle mit Lourdesgrotte

ORTSTEIL STADLERN-TITLMOOS
Stadlern: Kirche St. Ulrich, schon vor 1030 Kirche, um 1200 neu erbaut, von der romanischer Sattelturm noch steht, um 1450 gotisches Langhaus, Glasfenster des hl. Ulrich um 1450, Votivtafel zu St. Ulrich aus dem 15. Jh.
Titlmoos: Kirche St. Paul, im Kern romanisch aus dem 13. Jh. mit den Patronen St. Peter und Paul, Umbau 15. Jahrhundert, Hochaltar 1660.
Titlmoos: Flurkapelle St. Maria, im Norden des Ortes Tittlmoos, 2. Hälfte des 20. Jhs.
Titlmoos: Hofkapelle St. Josef, im Osten des Ortes Tittlmoos, errichtet aus Dankbarkeit 1995
Oberbierwang: Nischensäule, errichtet 1975

Dazu noch zwei Kirchen von Schnaitsee (Ldkr. Traunstein) welche am Nordosteck der Gemeinde Babensham liegen:
Schnaitsee (Ldkr. TS): Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt. 1445 im gotischen Stil erbaut. 1664 barockisiert und mit einem Gewölbe versehen. Bei der Renovierung 1986 wurden die Deckenfresken von 1774 freigelegt. Der Hauptaltar zeigt wie das Langhausfresko die Himmelfahrt Mariens. Die Kirche war bis 1803 Dekanatskirche der Diözese Salzburg, dazu auch Marienwallfahrtskirche (Gnadenbild der Steinernen Madonna steht heute in der hinteren Seitenkapelle). Der 67 m hohe Doppelzwiebelturm grüßt weit in das Land hinaus.
Schnaitsee-Berg (Ldkr. TS): Kirche St. Nikolaus. Gotische Kirche, innen barockisiert, bis 1803 Pfarrkirche der ehemaligen Salzburgerischen  Pfarrei Berg. Heute als Institutskirche des Rehabilitationszentrums St. Nikolaus der Caritas

EDLING
Pfarrkirche St. Cyriakus. Urkl. 1137,  Bau mit romanischen und gotischen Resten, aber in jetziger Form entstanden 15. Jahrhundert, teilweiser Neubau 1895-98, neubarocke Ausmalung von 1912, Renovierung 1982-1989.
Reitmehring: Pfarrkirche St. Antonius. Bau von 1959, renov. 1980
Hochhaus am Hochhauser Weiher: Flurkapelle
Breitmoos:
Straßenkapelle Mater Dolorosa in Nischenform an der B 304, Südseite
Fürholzen: Flurkapelle St. Maria  (rechts an der Straße nach Albaching)
Fürholzen:
Hofkapelle Maria Hilf 
(links an der Straße nach Albaching in Fürholzen 23) Erbaut von Sebastian und Maria 1996
Schloss Hart, 1640, barocke Schlosskapelle. Arkadeninnenhof. Ehemals Sitz bedeutender Adelsfamilien
Schloss Hart: Flurkapelle an der Uferkante mit der Mater Dolorosa.
Wolfrain: Lourdeskapelle, zum Dank erbaut 1948
Felling:
Franzosenkreuz.
Nach falscher Verdächtigung und folglichem Totschlag als Sühnekreuz errichtet. Kulturgut heute.
Viehhausen:
Marterlsäule

EISELFING
Pfarrkirche St. Rupertus, erste Kirche 8. Jh., jetzige spätgotischer Umbau des Wasserburger Meisters W. Wiser, Pieta von Ignaz Günther von 1758.
Marienkapelle im Friedhof:. Errichtet 1881 von einem jungen Mann, der vor Erreichen des Priestertums starb.

Freiham: Kirche St. Laurentius, 1740, barocker Rosenkranzaltar, aus Kloster Altenhohenau stammend. Mit Nikolausfigur aus der ehemaligen Filialkirche St. Nikolaus zu Kerschdorf (abgebrochen in Folge der Säkularisation)
Aham: Kirche Hl-Kreuz-Auffindung, gotischer Bau, 1757 im Rokokostil umgestaltet. War einst unter der Herrschaft von Kloster Ebersberg und hatte lokale Wallfahrt zum Hl. Kreuz wie zu Maria
Hebertsham: Weilerkapelle mit der Krönung Mariens
Kerschdorf: Hofkapelle Hl. Familie
(Kneislkapelle), neugotisch von 1895
Spielberg: Hofkapelle Hl. Georg und hl. Gertrud. Erichtet in den Jahren 2004-2005
Kerschdorf:
Maria-Hilf-Säule an der Uferkante zum Inn
Bachmehring: neuere Marienstehle aus Holz

GRIESSTÄTT
Pfarrkirche St. Johann Baptist, spätgotischer Bau, im 19. Jahrhundert verändert. Kreuzigungsgruppe aus der Werkstatt Ignaz Günthers von 1767, bedeutende Rotmarmorsteine der Spätgotik.
Altenhohenau: Dominikanerinnenkloster, 1255 von Graf Konrad von Wasserburg gegründet, 1805 säkularisiert, 1925 wiederbegründet. Klosterkirche St. Peter und Paul mit Grab der seligen Kolumba Weigl und deren segensreichen Figur "Columba Jesulein", eine Christkindfigur. Die Kirche wurde 1765-74 umgestaltet.
Berg: Kirche St. Georg, gotischer Bau mit romanischem Langhaus, Hochaltar 18. Jahrhundert, gute spätgotische Einzelfiguren.
Bergham: Flurkapelle
Haid: Kreuzeskapelle
Holzhausen:
Kapelle
Maria Schnee, erbaut 1662.
Kettenham: Hofkapelle
Kolbing: Lourdeskapelle
Laiming:
Hofkapelle
als Lourdeskapelle
Moosham: Wendelinkapelle als Hofkapelle, erbaut im Jahr 2001
Östlich von Moosham, wo der Aspaltweg endet und der Kiesweg wegführt nach Röthenbach, die Flurkapelle St. Maria. Sie ist eine Votivkapelle und Dankkapelle, weil eine Schwere Krankheit überwunden wurde. Errichtet in den Jahren 2009 u. 2010, eingeweiht 2010. Sie liegt am Jakobsweg Böhmen-Bayern-Tirol, Nebenvariante von Wasserburg nach Urschalling.
Raming:
Hofkapelle
Viehhausen: Hofkapelle. Ist geleert, weil äußerst reparatursbedürftig
Weichselbaum: Pestkapelle an der Murn neben der Staatsstraße nach Halfing
Wörlham:
Hofkapelle
Berg:
Neue Stehle aus dem Jahr 2006
mit den Heiligen Maria, Martin und Sebastian und Johanna von Chantal.
Geiereck:
Maria-Hilf-Säule

PFAFFING und ALBACHING
Pfarrkirche St. Katharina. um 1707, Turm noch gotisch, Figuren Ende 15. Jahrhundert.
Unterübermoos: Kirche St. Margaretha, gotischer Bau, im 17./18. Jahrhundert verändert. Der Bau steht über römischen Mauern
Rettenbach: Kirche St. Peter und Paul, Chor und Turm gotisch, Langhaus von 1716.
Ebrach: Kirche Hl.-Kreuz-Auffindung, einer der ältesten Orte im Landkreis, spätgotischer Bau, Innenausstattung 18. Jahrhundert. Ehem. Wallfahrt zum Hl. Kreuz.
Dirnhart: Marienkapelle von 1983
Eglsee:
Hofkapelle
Filzenwirth
Sandlkapelle
am Waldweg von Pfaffing nach Springlbach. Erbaut zum Dank für Genesung aus schwerer Krankheit 1963
Graben:
Flurkapelle St. Maria, Katharina und Leonhard, genannt Kapelle am Straßenrand,
errichtet östlich des Weilers 1988
Ried:
Hofkapelle
Unterübermoos:
Mariensäule

EIGENE GEMEINDE ALBACHING, hat kurze Zeit zu Pfaffing gehört
Pfarrkirche St. Nikolaus
, Neubau von 1790, Altäre klassizistisch, Fresken von Christian und Joh. AdamWink, 1791/92.
Zell: Martersäule
Albaching-Doktorberg:
Erbaut von Familie Dr. Karl Vigener im Jahre 1951; eingeweiht am 19.10.1952. Über dem Fensterbogen: „QUO VADIS“ = Wohin gehst Du? Innen mit mod. Christophorusbild
Albaching-Bergmaier: Straßenkapelle. Genant Gäch“-Kapelle“ Dankeskapelle (seit 1952) für Michael Gäch für die Heilung einer schweren Beinverletzung.
Albaching-Unterach:
Hofkapelle als Lourdeskap

RAMERBERG
Pfarrkirche St. Leonhard. Urkl. 1137, romanisches Turmuntergeschoss um 1200, sonst Neubau des 15. Jahrhunderts, barocke Ausstattung.
Zellereit: Schlosskapelle St. Georg des Schlosses Zellereith, barockisierter gotischer Bau.
Brandstett: Hofkapelle 2. Hälfte des 19. Jhs., Ausstattung wurde nach dem 2. Weltkrieg verkauft. Entstanden ist die Kapelle aus Dankbarkeit über die Heilung eines Taubstummen Kindes.
Oberkatzbach:
Hofkapelle St. Rupert, Katharina und Franz Xaver beim Stöger,  errichtet zur Erinnerung an die im 2. Weltkrieg gefallenen Brüder 2001
Sendling: Arch: Hofkapelle St. Maria in Form einer Nischenkapelle an der Bundesstr.
Sendling-Attelfeld:
Ortskapelle. neugotisch, l. Hälfte 19. Jahrhundert.
Sendling-Attelfeld: Nischensäule

ROTT am Inn
Ehemalige Benediktinerabteikirche St. Marinus und Anianus. Gegründet zw. 1081 und 1085 von Pfalzgraf Kuno. Stifterhochgrab 1485, romanische Turmuntergeschosse (15. Jhdt.), spätgotisches Fresko am Südturm. Neubau 1759/1765 durch J.M. Fischer in Rokkoko. Ausstattung von I. Günther (Altäre), J. Götsch (Beichtstühle), M. Günther (Fresken), J.Rauch (Stuck).
Feldkirchen: Wallfahrtskirche und Filialkirche U.L. Frau einschiffiger, mehrfach verlängerter Bau aus der Romanik. Stuck 1629, Ährenkleidmadonna und Friedhofeingang M. 15. Jahrhundert. Gnadenbild am Hochaltar
Arbing: Hofkapelle
Dobl:
Franziskuskapelle,
entstanden im 19. Jh. aufgrund eines Gelübdes und einer daraufhin erfolgten Krankenheilung
Dobl:
Lourdesgrotte,
entstanden im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts
Maierbach:
Hofkapelle
Manglham:
Hofkapelle
Meiling:
Hofkapelle
Wurzach:
neugotische Hofkapelle Herz Jesu und Herz Mariae.
Die neugotische Hofkapelle wurde an der Straße 1878 erbaut und ausgestattet. Noch heute hat sie die neugotische Ausstattung.
An den Straßen, welche von Rott wegführen: Marterln, so eines an der Rosenheimerstr, zwei an der Straße nach Dettendorf, eines an der Straße nach Emmering,
und eines in Unterlohen, welches vor einem Eisenkreuz steht und mit einer kleinen Lourdesgrotte ausgestattet ist.

SCHONSTETT
Pfarrkirche St. Johann Baptist, gotische Anlage, barockisiert, im 19. Jahrhundert regotisiert, Friedhofskapelle Ende 17. Jahrhundert.
Helperting: Flurkapelle St. Maria zu Lourdes, an der Straße
Irlach:
Flurkapelle St. Maria,
erbaut 1962
Weichselbaum:
Hofkapelle,
erbaut nach dem ersten Weltkrieg Anfang 20. Jh.

SOYEN
Pfarrkirche St. Peter und Paul in Soyen. Urk als Priesterort erwähnt 816. Heutiger Bau gotisch vom 15. Jh., Turm barockisiert im 17. Jh.
Neue Pfarrkirche: ein Notbau als Mehrzweckgebäude, errichtet 1972
Rieden: Pfarrkirche St. Peter, erstmals erwähnt 930, 14. Jahrhundert, jetziger Bau 15. Jh. mit Glocke aus 11./12. Jh.,1846 und 1915 erweitert und Ausstattung verändert, ältere Figuren aus dem ehemaligen Schloss Hohenburg.
Kirchreit: Kirche Maria Himmelfahrt, ehem. Wallfahrtskirche mit Gnadenbild Maria Hilf, heute beliebte Hochzeitskirche, erb.15. Jahrhundert, barockisiert, , 1861 Turm erhöht auf 58,5 m, um 1870 in Neugotik ausgestattet,
Schlicht: Filialkirche St. Coloman, 1644 vom Pfleger von Hohenburg erbaut, geweiht St. Nikolaus. Erbaut aufgrund der Auffindung eines Kolomanbildes am "Wilden Ort", dem heutigen Standort der Kirche. Als das Bild auf Schloss Hohenburg getragen worden war, kehrte es von allein auf den "Wilden Ort" zurück. Daraufhin baute man die Kirche.
Zell: Kirche St. Laurentius, um 1487 erbaut, spätgotische Fresken. Aber mit romanischem Ursprung als eines der ältesten Gotteshäusern der Region
Königswart: Hofkapelle St. Michael, erbaut zum 10. Sept. 1855, mit romanischem Kapitel der Burg Königswarth. Beim Bau des Bauerhofes in Königswarth wurden Steine vom Schloss verwendet. Der Bauer holte sie mit dem Fuhrwerk, da saß immer auf dem gleichen Stein eine Schlange. Der Bauer versprach, wenn am nächsten Tag die Schlange weg ist, eine Kapelle zu bauen. Am nächsten Tag war die Schlange weg, im Stein war ihr Abdruck noch zu sehen.
Koblberg: Waldkapelle St. Maria am abfallenden Berghang zum Innufer hin, Ursprung 18. Jh., heutiger Bau von 1927, restauriert 2001
Mühltal: Schlosskapelle St. Maria von 1650, jetziger Bau ca. 1740-1750, unzugänglich und im Restaurierzustand.
Strohreith: Hofkapelle gegeißelter Heiland, erbaut 1848-58. Dieser Bau stand bis 17.07.1967. Im Nov. 1067 Neubau der Kapelle.

 

WASSERBURG am Inn: Zentrum des Wasserburger Landes
Stadt-Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä., Nach Abbruch eines spätromanischen Vorgängerbaus (errichtet 1250) Neubau 1451-78, durch Stetthaimer und Krumenauer im 19. Jahrhundert regotisiert, bei der Renovierung ab 1979 Wiederaufstellung der neugotischen Altäre, Zürn-Kanzel.
Frauen-Kirche: Wallfahrtskirche "Zu unserer lieben Frau" auf dem Platz, gotischer Bau, 1324 erstmals erwähnt. 1755 im Rokokostil umgestaltet, 65 m hoher Kirchturm als städtischer Wachtturm dienend, ehem. Wallfahrtskirche-Gnadenbild.
Pfarrkirche Br. Konrad, Bau aus den 60-iger Jahren des 20. Jhs.
evangelische Christuskirche,
Bau aus den 60-iger Jahren des 20. Jhs.
Evangelische freikirchliche Adventistische Gemeindezentrumskirche
Neuapostolische Gemeindezentrumskirche
Heilig-Geist-Spital-Kirche
. 1341 Stiftung des Spitals, bis 1970 bestehend, Schnitzaltar.
Leprosenhauskirche St. Achatz. Urkl. erstm. 1403. Der jetzige Bau ist ein spätgotischer Bau, errichtet 1483-85 von N. Wiser.
Doppelkirche: St. Michaels- und Gruftkirche, säkularisierte spätgotische Doppelkirche von W.Wiser,1501.
Burgkapelle St. Ägidius. Burg gegründet 1132. Heutige Bauform der Burgkapelle von 1446, Ausstattung barock mit zum Teil älteren Einzelfiguren.
Maria-Rast-Kapelle: erbaut 2009 am Waldrand des Stadtrandes im Norden westlich des Inns, dort wo der Fluss die Stadt verlässt.Mit Brückenheiligen Blechfiguren: Maria, JohannesNepomuk und Niklaus am Altar. An den Wänden zwei Ikonen mit Ersamus und Leonhard und JakobusÄ und Franziskus.
Max-Emanuel-Kapelle
, Neubau von 1862 anstelle eines Vorgängerbaus (errichtet 1716) zur Erinnerung an die Rückkehr Max Emanuels aus den Türkenkriegen.
Maria-Rast-Kapelle: erbaut 1997 am Waldrand des Stadtrandes im Süden östlich des Inns. Die Malerie ist ein wenig wie byzantinische Malkunst.
Nischenkapelle Maria, Trösterin der Betrübten mit Mariastaue von Lourdes, an der Straße im Hag neben dem Friedhof
Friedhofkapelle im Friedhof, der an der Innenmauer zwei lebensgroße Steinfigurenfiguren des Hl. Rupert und Virgil birgt
Bildstock von 1660
vor der evangelischen Kirche
Gabersee: Klinikkirche St. Raphael,
geweiht den 3. März 1966
Attel: Ehemaliges Benediktinerkloster Attel,
Gründung ca. 1157 durch Hallgraf Engelbert, Klostergebäude 17./18. Jahrhundert, ab 1805 säkularisiert, im 20. Jahrhundert umgestaltet. Klosterkirche St. Michael, Neubau 1715-15 als Wandpfeilerkirche mit Tonnengewölbe, schwerer Stuck, Stiftergrab von Wolfgang Leb, 1509. Im Friedhof spätgotischer Karner.
Kornberg: Hofkapelle, erbaut zur zweiten Jahrtausendwende
Limburg: Nischenkapelle mit Maria von Lourdes
Maria-Elend:
Kapelle Hl. Kreuz, erbaut 1855 über älterem Kern, mit Ausstattung
Attlerau, an der Rottmündung: Marterl an Erinnerung von Etrunkenen

RECHTMEHRING (liegt im Landkreis Mühldorf, aber der Rosenheimer Radweg Nr. 1 und der Radweg von Baum zu Baum  führt durch den Südteil der Gemeinde)
Pfarrkirche St. Korbinian
Freimehring: Filialkirche St. Andreas
Freimehring: Straßenkapelle St. Nikolaus von der Flüe
Oed: Singerlindenkapelle = Hauskapelle beim Singer in Öd.
Mit jährlicher Jagdhornbläsermesse (Hubertusmesse) und Hoffest., erbaut 1749. Die Linde ist 450 Jahre alt. Das Anwesen liegt an der ehem. Altstraße (aus der Zeit der Römer schon) nach Isen.


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